Beleuchtungseinrichtungen allgemein.

Hauptsache bauartgenehmigt.

Alle Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug müssen bauartgenehmigt sein. Genehmigte Beleuchtungseinrichtungen dürfen in keinem Fall verändert werden, z. B. eine dunkle Lackierung, stärkere Glühlampen usw.
Ob Blinker, Kennzeichenbeleuchtung oder Rückfahrscheinwerfer – alles muss ein Genehmigungszeichen (EG, ECE) aufweisen.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass Beleuchtungseinrichtungen immer symmetrisch angebracht werden und gleichmäßig (Farbe) und mit gleicher Leuchtstärke strahlen müssen.

Ersatz- oder Zusatzscheinwerfer (Fern- und Abblendlicht).

Scheinwerfer in allen Designvarianten – schön, aber nicht immer zulässig.

Im Trend liegen derzeit Scheinwerfer und Rückleuchten im Klarglasdesign und Leuchtdiodenrückleuchten. Wenn es sie nicht serienmäßig gibt, dann sorgt der Handel für jede Menge Austauschteile.
Für die ganz hellen Köpfe gibt es dann auch noch die etwas teureren Xenonscheinwerfer zum Nachrüsten. Dabei ist in jedem Fall, falls nicht schon vorhanden, eine Scheinwerferreinigungsanlage und eine automatische Leuchtweitenregulierung nachzurüsten.

Standlicht.

Der Megastar unter dem Lampen-Facelift.

Fades weißes Standlicht ist out. Mehr Farbe im Leben ist angesagt. Ob hitzebeständige Spezialfarben oder niedliche kleine Überzieher zum Einsatz kommen, der Zubehörhandel ist erfindungsreich. Derartige Änderungen sind unzulässig!

Zusatzbremsleuchten.

Leuchtdioden à la Knight Rider.

Alle Neufahrzeuge haben bereits serienmäßig eine dritte Bremsleuchte.
Diese darf man auch durch eine andere bauartgenehmigte ersetzen.

BELEUCHTUNGSEINRICHTUNGEN:

Zulässigkeit gem. StVZO durch

  • ABE für Fahrzeugteile
  • Teilegutachten
  • Bauartgenehmigung
  • Einzelabnahme/aaS
  • Unzulässig

Eigenmontage/Do it yourself

  • Erlaubt
  • Unzulässig
  • Nicht empfohlen

Achtung, unbedingt beachten!

  • Leuchtenpaare symmetrisch anordnen
  • Gleiche Leuchtfarbe und Leuchtstärke
  • Manipulation unzulässig (z. B. Farbanstrich, „Überzieher“)
  • Lauflichter und pulsierendes Licht sind verboten
  • Gemäß Anbaulage nur zulässige Leuchtfarbe verwenden
    Grundsatz: vorn = weiß, hinten = rot, seitlich und Blinker = gelb
  • Unterflurbeleuchtung nicht zulässig
  • Innenbeleuchtung erlaubt, wenn sie abschaltbar ist und nicht nach außen abstrahlt

Vorteile

  • Optik
  • Einfache Montage
  • Optimierte Lichtausbeute

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