Bullenfänger.

Masse statt Klasse.

Sicher ist der Frontschutzbügel in der Land- und Forstwirtschaft ein sinnvolles Zubehör, aber kann er insbesondere für Radfahrer und Fußgänger ein gefährliches Teil sein und zu schwersten Verletzungen führen. Auch kann das Deformationsverhalten des Fahrzeugs bei einem Unfall negativ beeinflusst werden.

Der Anbau von Bullenfängern war bis zum 1. Juni 2008 zulässig, wenn dafür ein Teilegutachten, eine Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteileoder eine EG-Typgenehmigung vorgelegt werden konnte.
An Fahrzeugen, die vor diesem Datum erstmals zugelassen wurden, ist ein nachträglicher Anbau nicht mehr zulässig! Seit dem 1. Juni 2008 dürfen diese Frontschutzsysteme auf der Grundlage von Teilegutachten oder Allgemeinen Betriebserlaubnissen für Fahrzeugteile nur noch an Fahrzeugen nachträglich angebaut werden, deren zulässige Gesamtmasse mindestens 3,5 t beträgt und die nach diesem Datum erstmals in den Verkehr gebracht wurden. Für alle anderen Fahrzeuge, insbesondere auch für Wohnmobile, ist als Nachweis der Zulässigkeit eines solchen Anbaus nunmehr eine entsprechende EG-Typgenehmigung erforderlich, die für den konkreten Fahrzeugtyp erteilt wurde.

BULLENFÄNGER:

Zulässigkeit gem. StVZO durch

  • ABE für Fahrzeugteile
  • Teilegutachten
  • Bauartgenehmigung
  • Einzelabnahme/aaS
  • Unzulässig

Eigenmontage/Do it yourself

  • Erlaubt
  • Unzulässig
  • Nicht empfohlen

Achtung, unbedingt beachten!

  • Verwendung nur an älteren Fahrzeugen mit Teilegutachten/ABE
  • Eigenbau nicht zulässig
  • Teilegutachten/ABE für neue Fahrzeuge nicht verfügbar, da vom Gesetzgeber für unzulässig erklärt

Vorteile

  • Optik/Design
  • Schutz vor Beschädigungen

Nachteile

  • Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer
  • Eingeschränkter Fußgängerschutz
  • Beeinträchtigung von Deformationsverhalten und Beleuchtungseinrichtungen

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