Fahrwerkfedern.

Komfort oder Schlaglochsuchgerät

Ohne Federung würde der Fahrzeugaufbau knallhart auf dem Radträger aufliegen. Den Puffer bildet in der Regel eine Spiralfeder. Diese Feder wird durch das Fahrzeuggewicht im Stillstand zusammengedrückt und ergibt so eine gewisse Bodenfreiheit. In Bewegung wird der Federweg kürzer und länger, je nachdem, ob das Fahrzeug ein- oder ausfedert.
Die Federung ist somit für den Komfort eines Fahrzeugs maßgeblich.
Die Eigenschaft, die eine Feder beschreibt, ist die Federkennlinie, die sich aus Material, Dicke des Federstahls und Windungsform ergibt.
Will man ein hartes Fahrwerk, braucht man auch harte Federn.
Will man ein tiefes Fahrwerk, braucht man kurze Federn.
Zwei einfache Forderungen, aber keine einfache Lösung.

Spezialisten gefragt

Der Einbau eines Sportfahrwerks ist auf jeden Fall in die Hände von Fachleuten zu legen. Allein der unsachgemäße Umgang mit Federbeinen hat so manchem fast den Kopf gekostet.
Wer hat zu Hause schon einen professionellen Federspanner?
Ab in den Schraubstock, wird schon halten. Gut, wenn die verirrte Feder dann nur ein Loch in die Kellerdecke bohrt.

FAHRFEDERKERN:

Zulässigkeit gem. StVZO durch

  • ABE für Fahrzeugteile
  • Teilegutachten
  • Bauartgenehmigung
  • Einzelabnahme/aaS
  • Unzulässig

Eigenmontage/Do it yourself

  • Erlaubt
  • Unzulässig
  • Nicht empfohlen

Achtung, unbedingt beachten!

  • Serienfedern nicht kürzen (undefinierte Federrate)
  • Serienfedern nicht erwärmen (Festigkeitsverlust)
  • Windungen nicht zusammenklemmen
  • Nur typbezogene Austauschfedern oder Sportfedern verwenden
  • Mech. Bremskraftregler neu justieren
  • Mindestens erforderliche Bodenfreiheit von 80 mm erhalten

Vorteile

  • Optik
  • Straßenlage
  • Fahrdynamik

Nachteile

  • Bodenfreiheit
  • Fahrkomfort
  • Höhere Fahrwerksbelastung

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Ja, nun ist alles klar. Wo finde ich den nächsten DEKRA Standort?

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