Überrollvorrichtung.

Damit einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Überrollvorrichtung einzubauen, der hat definitiv auch Ambitionen, mit seinem Fahrzeug das eine oder andere Mal richtig Motorsport zu betreiben.

Ohne Frage ist ein Plus an Sicherheit immer besser, doch bei „sachgemäßem“ Gebrauch sind vor allem Neufahrzeuge heute auch ohne Überrollkäfig sporttauglich, da sie größtenteils serienmäßig mit einer Menge an aktiver und passiver Sicherheitsausrüstung ausgestattet sind.
Um dennoch für den Fall der Fälle und die Rolle seitwärts gerüstet zu sein, kann man sich vom Zubehörhandel die passenden Rohrkonstruktionen holen.

Sich selbst als Rohrbieger und Hobbyschweißer zu versuchen geht bei Fahrzeugen für den öffentlichen Straßenverkehr natürlich gar nicht. Auch sollte man beachten, dass z. B. der Ein- und Ausstiegskomfort je nach eingebautem Käfig eingeschränkt sein kann und sogar eventuell auf die Rücksitze verzichtet werden muss.

Motorsporteinsatz

Es gibt im Zubehörhandel sowohl Alu- als auch Stahl-Überrollvorrichtungen. Beide sind für den Straßenverkehr nach Begutachtung verwendungsfähig. Im Motorsport sind Alu-Käfige verboten. Da nützt auch der Eintrag in den Kfz-Papieren nichts. Wer sein Fahrzeug später einmal im Motorsport nutzen will, sollte dies berücksichtigen.

ÜBERROLLVORRICHTUNG:

Zulässigkeit gem. StVZO durch

  • ABE für Fahrzeugteile
  • Teilegutachten
  • Bauartgenehmigung
  • Einzelabnahme/aaS
  • Unzulässig

Eigenmontage/Do it yourself

  • Erlaubt
  • Unzulässig
  • Nicht empfohlen

Achtung, unbedingt beachten!

  • Nur zulässig mit „Prüfzeugnis“ oder nach Begutachtung!

Vorteile

  • Insassenschutz
  • Optik

Nachteile

  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

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